Als Ärztin in Tansania: Ute Trautwein über Mission, Medizin und Berufung

Shownotes

**Wir sprechen über: **

  • Berufung: Warum der Wunsch, zu helfen, manchmal ein lebenslanges Vorbereitungsprojekt ist.

  • Medizinische Realitäten: Wie man mit extremem Fachkräftemangel und begrenzten Ressourcen operiert.

  • Generationenwechsel: Was eine erfahrene Missionsärztin von jungen Fachkräften lernen kann – und warum sie heute anders mit „Sisyphos-Arbeit“ umgeht.

  • Der ganze Mensch: Warum der medizinische Kontext für sie der perfekte Ort ist, um Menschen ganzheitlich Hoffnung zu schenken.

Diese Folge ist für dich, wenn du dich für Medizin im Ausland interessierst, selbst über einen Einsatz nachdenkst oder wissen möchtest, wie christliche Mission heute konkret gelebt wird.

**Links zur Folge: ** Erfahre mehr über die Arbeit in Matyazo: ``` https://www.allianzmission.de/projekte/krankenhaus-matyazo/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin Evelyn Clement und meine Gesprächspartnerin ist bereits seit fast zwanzig Jahren in Tansania.

00:00:06: Ute Trautweinen, was genau machst du denn da?

00:00:10: Ja ich bin seit achtzehn Jahren jetzt in Matiasu tätig im Westen Tansanias einer Missionsstation der Anglikanischen Kirche dort Mit der Allianzmission dort als Ärztin.

00:00:27: Ich bin von Beruf aus Frauenärztin, so Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Und mache dort aber auch Verwaltungsarbeiten.

00:00:39: Also wir sind jetzt halt dabei mit unseren tansanischen Kollegen, Kolleginnen Die arbeiten halt auf breite Schultern zu verteilen oder weitere breite Schultern zu verteilen.

00:00:57: Wie kommt es, dass du nach Tansania gegangen bist?

00:01:02: Ja also das war... Das ist wirklich in der Tat ein langer Weg Evelyn!

00:01:06: Das sind mehrere Jahre gefühlt waren's tausend Jahre aber wahrscheinlich nicht so richtig wirklich.

00:01:14: Also angefangen hat es bei mir.

00:01:17: Ich bin halt in einer Familie groß geworden, wir hatten eine Landwirtschaft.

00:01:23: Unsere Mutter hatte ein sehr großes Herz für die Mission und war schon aktiv.

00:01:29: Ja, ist das in der Frauengebetsbewegung heißt es jetzt?

00:01:36: Genau.

00:01:36: Und unser Hof bezeichnenderweise, der hieß Ruf zuversicht.

00:01:42: Das heißt, das war schon sozusagen ein offenes Haus für Menschen die Hilfe brauchten aber eben auch für Missionen.

00:01:51: also unsere Mutter hat... nie die Möglichkeit gehabt in die Mission zu gehen, aber sie hat Missionsarbeit gemacht.

00:01:57: Und das war dann so bei mir, dass ich halt als Kind gerne den Hof übernommen hätte, aber ich habe zwei Brüder und in der Landwirtschaft gibt es eine strenge Erbfolge.

00:02:10: also war für mich nicht möglich um die Karriere als Landwirt hinzumachen.

00:02:15: und dann hab' ich gesagt okay dann nehme ich den anderen die Alternative.

00:02:22: Und weil ich mich schon so früh entschieden habe, hat das halt sehr lange gedauert.

00:02:27: Ich hab dann mit zehn Jahren eine Brieffreundschaft mit einer Missionarin angefangen.

00:02:37: Man fängt ja jetzt normalerweise Briefreundschaften mit jemandem aus den USA oder so an um Englisch zu lernen.

00:02:43: aber mir ging es darum in der Brieffreunenschaft ein bisschen Mission auch kennenzulernen.

00:02:49: So und dann mit sechzehn war für mich eigentlich, ich hatte das dann auch alles so ein bisschen nochmal missionstheologisch hinterlegen können.

00:02:59: Warum ich denn auch in die Mission muss?

00:03:01: Aber ich wusste immer nicht so genau warum was sich da machen soll.

00:03:04: also warum schon?

00:03:06: aber es war nicht so ganz klar mit welchem Beruf jetzt.

00:03:09: Und dann war's bei mir auch so gewesen Ich habe mich eigentlich nie so richtig wirklich getraut zu sagen ich will als Ärztin in die mission weil ich gedacht hab du schaffst sowieso nicht.

00:03:20: Und dann hatte leichtsinnigerweise mein Vater mir empfohlen.

00:03:24: Er musste einfach auch Ziele im Leben haben, sonst muss man sich mal ein bisschen höhere Ziele stecken und dann habe ich mich halt dann noch einmal weil ja auch meine diese befreundete Missionarin die hat er mir da noch so einen AEM-Fallblatt in der Hand gedrückt und gesagt hier guck mal schonmal mit welchem Beruf du denn da in der Mission arbeiten möchtest.

00:03:49: Und dann habe ich für mich gesagt, okay Missionens Ärztin.

00:03:54: Das ist es doch dahingehend wo es kaum Ärzte gibt und gesagt getan mein Vater hat sich dann wahrscheinlich gedacht hätte ich das bloß nie gesagt weil der wollte eigentlich nie dass ich irgendwo anders hin fahre also irgendwie ins Ausland oder so.

00:04:11: er meinte immer in Deutschland wäre doch genug zu tun auch missionarisch.

00:04:16: Und dann weiß ich noch, ich bin den ersten Tag erstes Semester.

00:04:20: Was hab' ich gemacht?

00:04:21: Ich habe die Studentenmission aufgesucht, bin dahin, hab geklopft und Tür ging auf... ...und ich hab gesagt Leute, ich will in die Mission!

00:04:30: Jetzt helfen wir mal bitte dabei was kann ich denn jetzt machen und wo kann ich denen jetzt hier mal mithelfen auch?

00:04:36: Also anpacken selber auch.

00:04:38: Und so zog sich das immer weiter also auch durchs Studium und habe immer die Jahre gezählt.

00:04:45: Und das wurde und wurde irgendwie nicht weniger, irgendwann hat Gott dann aber auch selber wahrscheinlich, ist ihm das zu viel geworden, hat er gesagt macht doch mal jetzt ein bisschen Pause und nicht immer nur an die Mission denken.

00:05:03: und zum Beispiel ich weiß noch, ich wollte einen Bügeleisen, ich brauche den neuen als Bügeleiessen, da hab' ich überlegt ob ich das noch anschafe oder lieber mit ungebügelter Wäsche rumlaufen, weil ich ja sowieso dann das Bügeleisen wahrscheinlich nicht ausnutzen werde.

00:05:19: Naja und solche Sachen wo ich dann halt gemerkt habe Ich bin zu sehr fixiert auf diesen Gedanken jetzt irgendwo ins Ausland zu gehen.

00:05:28: Mission ist hier und jetzt wo wir sind und auch in Deutschland wichtig.

00:05:32: Ja Und selbst wenn ich jetzt halt nicht als Missionsärztin irgendwo ins Außland hätte gehen können Dann wäre es halt auch gut gewesen.

00:05:44: Und das erst mal zu checken, das war für mich wichtig und genau.

00:05:50: Du hattest auch gefragt glaube ich Evelyn wie ich nach Tanzania letztendlich bin?

00:05:53: Ja genau!

00:05:54: Auch noch so eine Geschichte.

00:05:56: im Studium haben wir meine befreundete Kommilitonin und ich einen Kiswayelikurs gemacht.

00:06:03: Ich war gerade schlecht, ich habe dann die Prüfung nicht gemacht.

00:06:07: Ich weiß nur, wir haben die Entscheidung für diesen Kurs.

00:06:11: war das wirklich in etlichen Ländern Ostafrikas Kiswaheli gesprochen wird.

00:06:15: Und ich so gedacht habe okay jetzt... Die Chancen sind nicht schlecht dass ich das vielleicht mal später brauche und dann seien ihr sprich mal was?

00:06:26: Kiswaheli!

00:06:27: Ja, schön.

00:06:30: Und dann als sich mit dem Studium fertig waren habe ich dann eine Missionarin von der Neukirchener Mission kennengelernt, die Barbara Rexhausen.

00:06:40: Die in Matiasso als Hebamme gearbeitet hat.

00:06:43: beziehungsweise als ich das letzte Studienjahr gemacht hab waren wir zusammen in Rostock und sie hatte dort ihre Hebammenausbildung gemacht und hat dann zu mir gesagt Ute du musst was Chirurgisches machen, du musst was Operatives lernen.

00:07:00: Du kannst nicht einfach so als Ärztin in die Mission gehen, du muss Fachärztin werden und ich dann so ja Chirurgie ist schwierig.

00:07:09: als Frau, muss man sich durchboxen können?

00:07:11: Ich kann mich nicht durch boxen.

00:07:14: Ja überlege mal, komm mal nach Matiasu, da bin ich halt nach Matioso eines Tages für ein Vierteljahr nach Mathiaso gegangen und habe dort die Arbeiten kennengelernt mich entschieden Frauenheilkunde zu machen.

00:07:31: Ich hatte wunderbare Kollegen und Chefärzte, einen Chefärztinnen.

00:07:35: die haben dann gesagt Frau Trautwein sie wollen in die Mission obwohl die überhaupt nichts mit Missionen zu tun hatten und haben dann eben gesagt sie müssen möglichst viel machen also nicht machen aber möglichst viele Fächer gesehen haben, sozusagen.

00:07:52: Sie müssen Hals-Nasen Ohren heilkunde ein bisschen, sie müssen Anästhesie ein bisschen also Narkosemedizin, ein bisschen innere Chirurgie und so.

00:08:01: Und Frauenheilkunden natürlich auch.

00:08:03: Das war sozusagen für mich so ein guter Grundstein der da gelegt worden ist in all den Jahren und hat sich nach hinein als gut erwiesen dass ich so eine riesengelange Ja, wie gesagt fast gefühltausendjährige Vorbereitung hatte auf diesen Einsatz.

00:08:22: Genau.

00:08:22: Schön,

00:08:23: wie Gott das irgendwie sich vorbereitet, über so ein ganzes Leben.

00:08:29: Du hast gerade schon gesagt du arbeitest als Ärztin.

00:08:31: magst du mal kurz erklären was ist Matiasso oder was findet sich da?

00:08:36: Ja in Matiaso haben wir einen Eine Gesundheitseinrichtung sage ich jetzt mal.

00:08:42: In Tanzania ist das noch nicht als Krankenhaus registriert, sondern als Health Center mit zweiundfünfzig Betten für stationäre Patienten mit vierundvierzig Betten Für Frauen Schwangere Frauen.

00:09:04: Dann haben wir noch einen nebenan Ist das Kinderheim Mit zurzeit achtundzwanzig Kindern, deren Mütter – das würde mal falsch verstanden.

00:09:17: Die denken dann immer alle die Müttern sind bei uns im Krankenhaus verstorben, deren Mutter in einem Umkreis von dem gesamten Bundesland Kigoma entweder unter der Geburt verstorbt sind oder sie sind nicht in der Lage ihre Kinder zu aufzuziehen.

00:09:35: Wir haben auch Fündelkinder, die ausgesetzt worden Und da, die betreuen wir teils im Kinderheimen.

00:09:45: Teils werden sie aber auch schon in ihren Familien betreu.

00:09:48: Das ist so ungefähr ... ... vierundzwanzig Kinder außerhalb und achtundzwanzig Kinder im Kinderhahn.

00:09:56: Genau!

00:09:57: Wenn du jetzt mitgekriegt hast also so Vierundvierzig Betten für Schwangere und zweiundfünfzig Betten... ...für die normalen anführlichen nicht schwangeren Patienten,... Der merkt man schon, dass unser Schwerpunkt auch Geburtshilfe ist.

00:10:18: Magst du vielleicht mal kurz teilen?

00:10:20: Was ist das, was dich an Frauenheilkunde fasziniert begeistert?

00:10:26: Warum genau das?

00:10:31: Es war jetzt so gewesen, dass ich in der Zeit ... Tanzania zum ersten Mal gegangen bin nach Matias und da habe ich ein halbes Jahr in der Frauenheilkunde gearbeitet.

00:10:44: Und dann hab' ich gemerkt, wie groß die Not ist in Tanzania an Frauenärzten?

00:10:51: Ich sag mal... In Kigoma, unsere Region, ist so groß wie Niedersachsen ungefähr.

00:11:00: Und in Niednersachsen haben wir rund ungefähr dreitausend Frauenärzte, Ärzteinnen-Ärzte Und in der Region Kigoma bin ich jetzt so zusammen mit meinen Kollegen, kann man uns an eine Hand abzählen.

00:11:17: Also sind schon ... Genau und die Frauen was mich auch sehr beeindruckt hat Schwangerschaft und Geburt in Tansania ist ein schwerwiegender Lebensabschnitt indem du nicht weißt ob du da heil rauskommst.

00:11:34: ja Also Evelyn, das muss man sich mal vorstellen in Deutschland.

00:11:39: Ich glaube da um Schwangerschaft und Geburt wird ja auch ein Hype gemacht was und wie schön das ist und wie toll und so.

00:11:49: In Tansania gehen die Frauen wenn sie ihre Kinder heil und gesund von ihren Kindern entbunden wurden zur Kirche zum Beispiel und bieten den hundertundzwanzigsten zahlen.

00:12:03: Der hundert- und zwanzigste zahlen ist ja so ein Pilgerabzahlen, ich hebe meine Augen auf zu dem Bergen, woher kommt mir Hilfe?

00:12:11: Und das war auch eine Gefahrensituation, dass Gott sich dem Pilgerzeit besonders zugewandt hat und so ähnlich muss man auch in Tanzania die Schwangerschaft verstehen.

00:12:22: Das ist wie so eine Pilgereise durch wie soll ich sagen, auch durch schwierige Zeiten und durch Krankheit und Gefahr und Not.

00:12:33: Und man weiß als Frau nicht oder die Frau weiß nicht ob sie da am Ende heil rauskommt.

00:12:39: Wir hatten im... Als ich angefangen habe fast fünfhundert Mötter gestorben sind auf hunderttausend Leben geboren.

00:12:49: das ist sehr viel.

00:12:50: inzwischen ist es auf rund die Hälfte reduziert konntest reduziert werden mithilfe von vielen, vielen Kolleginnen und Kollegen.

00:12:59: Die halt zum Beispiel auch gar nicht mal Frauenärzte sind aber die halt in dem Bereich arbeiten weil sie halt eben da wissen dass es daran mag kugeln.

00:13:11: In Deutschland sterben ungefähr vier frauen auf hunderttausend Leben geworden.

00:13:17: also Es ist ein eine totale total großer unterschied.

00:13:23: Also vielleicht deswegen auch dieser dass ich halt sage, okay.

00:13:27: Ich kann mit meinem Beruf genau in diese Nische hineingehen und kann da meinen Anteil

00:13:36: dazugeben.".

00:13:39: Genau, wir hatten das im Vorgespräch schon.

00:13:41: Das ist ein Tanzanier, der einfach einen krassen Fachkräftemangel gibt oder gibt?

00:13:46: Woher liegt es?

00:13:49: In Tanzania gibt es jetzt inzwischen mehr und mehr Universitäten wo auch Mediziner ausgebildet werden oder ihr Studium machen.

00:14:00: Aber in Tansen hier ist es auch noch ein bisschen anders, du machst erst mal deinen Bachelor den du dann nach fünf Jahren hast und dann musst du nochmal... Nachdem du drei Jahre beruflich tätig warst, machst du nochmal ein Studium für den Facharzt und das Studium ist sehr teuer.

00:14:21: Das können sich die wenigsten leisten.

00:14:23: Insofern gibt's halt weniger Fachärzte.

00:14:26: Und dann natürlich, wenn die Fachärzte ihren Facharzt im Ausland gemacht haben, werden sie wahrscheinlich auch gucken, dass sie irgendwo sind wo man viel verdienen kann.

00:14:38: Oder auch in Tanzania.

00:14:40: Die Fachärste gehen eigentlich eher so in den Ballungszentren, wo Sie halt viel auch attraktiver Arbeit machen können.

00:14:49: und im ländlichen Bereich haben wir dann vornehmlich ja die Mediziner gerade so nach dem Studium arbeiten und halt auch Kollegen, die eine dreijährige Ausbildung machen.

00:15:05: Also die gar nicht mal ein Medizinstudium machen, sondern eine dreijährige Ausbildung als... Ja man könnte es vergleichen mit einem Arzthelferin oder so.

00:15:15: aber die machen schon noch mehr.

00:15:17: Die dürfen auch noch, also die machen auch so kleinere Wohnversorgung dürfen Medikamente aufschreiben und so was.

00:15:29: Und dann haben wir noch die Hebammen, Krankenschwester- und Hebamme ist eine Berufsbezeichnung in Tanzania, die Registered Nurses.

00:15:38: Die sind sozusagen die Frontliner, die auch Frauen als erstes betreuen und sehr viel mit ihnen machen.

00:15:49: Das heißt in Tanzania ist es so, ich mache fünf Jahre einen Bachelor.

00:15:53: Dann bin ich drei Jahre in Krankenhäusern in einem Krankenhaus und dann kann ich mich eventuell noch mal weiterbilden wenn ich das Geld dazu habe.

00:16:04: Ist das so?

00:16:05: Das ist gerade der aktuelle Stand.

00:16:07: Du bist aber schon zwanzig Jahre in Tanzanie.

00:16:09: Wie hat sich das entwickelt über die Zeit?

00:16:12: Ja, genau.

00:16:13: Als ich angefangen habe da war das noch in weiter Ferne dass man mal einen Medical Doctor also dem der studiert hatte zu Gesicht bekam Also ich jedenfalls.

00:16:25: Es war dann so dass es auch nur zwei oder drei Universitäten gab wo man Medizin studieren konnte und es war sehr schwierig da heranzukommen.

00:16:35: Also es gab's in unserer Region sehr wenig Medical Doctors.

00:16:41: und dann fing das aber an, dass halt mehr Universitäten auch christliche Universitäten aufgemacht haben.

00:16:49: Und dass es Medizinstudiengänge gab und dass der Staat auch sehr viel investiert hat.

00:16:56: Das Studium kostet immer noch sehr viel Geld, auch das Grundstudium.

00:17:01: Aber es gibt eine Art Barfück in Tanzania, wo wir dann die Studenten das Studium mit finanzieren können wenn sie Glück haben und dann halt nach dem Studium arbeiten von ihrem Gehalt wieder zurück zahlen.

00:17:20: Das hat sich geändert.

00:17:22: Ich habe jetzt zum Beispiel aktuell vier Kollegen die als Medical-Doktorin Matja so hässlich unterarbeiten.

00:17:30: Wir hatten noch ein bisschen das Thema Generationen in dem Ganzen ...

00:17:35: Ah, da war ja was?

00:17:38: Genau weil in Tanzania hast du gesagt ist die Bevölkerung eher sehr jung.

00:17:44: Jetzt hast du schon zwanzig Jahre Erfahrung bist im Krankenhaus vollgesättelt und arbeitest aber ganz viel auch mit Leuten zusammen, die mal für eine Weile vorbeikommen um jetzt von dir zu lernen.

00:17:56: Wie muss man sich das vorstellen, wie geht es dir damit?

00:18:00: Die letzten Jahre war ich ein bisschen pikiert.

00:18:03: Das war für mich so ein bisschen ... Na ja!

00:18:06: Die kommen und ich bringe ihnen was bei.

00:18:09: Und wenn sie das dann gelernt haben, gehen Sie wieder weg.

00:18:13: Ich habe auch noch im Ohr, dass der eine Kollege zu mir sagt, ich habe jetzt genug gelernt, ich gebe mal wieder so Und da war ich natürlich auch ein bisschen beleidigt, weil ich habe mich natürlich auch nächtelang mit ihm hingestellt und hab mit ihm amopetisch gestanden.

00:18:28: Und hab ihm Sachen beigebracht wo ich dann dachte naja der war gerade so in dem Zustand dass er mir hätte was abnehmen können so ne?

00:18:36: So das ich dachte ach Mensch hier so eine Sisyphus Arbeit du gibst dich rein in die Leute Du investierst und dann gehen sie wieder weg haben mir aber immer mehr so, auch junge Leute geschrieben.

00:18:50: Ach wir haben gehört bei euch in Matiaso da kann man so gut nach dem Studium die ersten Erfahrungen machen und ihr macht so viele Operationen und bei euch kann mansogut

00:19:02: lernen.".

00:19:03: Und dann hat mich das ein bisschen angesprochen dass ich halt gesagt habe okay die Begabung, die ich jetzt habe und das was auch Kollegen in mich hinein investiert haben.

00:19:16: Ich meine wir haben ja in Deutschland eine Facharztausbildung, Gynäkologie, Geburtshilfe ist fünf Jahre, ne?

00:19:22: Ich hab ja noch mehr gemacht weil ich ja noch in andere Fachbereiche geguckt hab Und diese Investitionen die erzeit Leute auch in mich reingegeben haben.

00:19:34: da habe ich dann so gedacht okay In Deutschland darfst du ja gar nicht, wenn du nicht ein Facharzt hast.

00:19:40: Darfst du gar nicht alleine eigentlich operieren?

00:19:43: Ich weiß ja gar keine Zustände.

00:19:44: im Moment kann ich nicht sagen aber bei uns war das so.

00:19:48: Da muss immer ein Facharz dabei sein und in Tansania ist es manchmal so.

00:19:55: da kommt einer von der Uni, der hat gerade mal ein Jahr so ein bisschen so ein praktisches Jahr gemacht Und der wird dann auf die Menschheit, auf gut Deutsch gesagt losgelassen.

00:20:09: Je nachdem wie viel er machen konnte kann er natürlich was oder er kann es halt nicht und er muss sich da durchfuchsen.

00:20:15: Und das entstehen natürlich auch...

00:20:17: Komplikationen.

00:20:20: Kompliktion!

00:20:21: Genau.

00:20:24: Um das zu verhindern habe ich gedacht, Mensch ... Das ist jetzt so meine Aufgabe.

00:20:30: Ich leite die an.

00:20:32: Nehmen wir das jetzt nicht für Herzen, wenn die nur drei Monate oder fünf Monate, acht Monate oder ein Jahr bleiben.

00:20:39: Sondern ich sage ... Die Monate, die sie bei mir waren, möchte ich nutzen, dass Sie wirklich etwas lernen, was Sie auch mitnehmen können.

00:20:49: Womit dann auch wieder den Frauen und den anderen Patienten geholfen wäre, dass sie eben nicht mit Komplikationen zu rechnen haben.

00:20:57: Und wenn dann so Frauen kommen, die Kompliktion haben, nur weil sie Weil der arme Kerl oder die arme Frau nach dem Studium gleich da irgendwie losmuste und halt machen musste.

00:21:12: Und ich wusste, wo jetzt hier was ist vor lauter Schreck und vielleicht auch weil in Tansania nicht einfach so zum Beispiel ein Kaiserschnitt ist, nicht einfach einen Pilipaler-Eingriff sondern du hast oftmals Kaiserschnitte in Situationen, wo die Frauen kurz gesagt mit ihrem Leben ringen.

00:21:32: Und dann muss diese junge Kollegin, der junge Kollege da machen und wenn er was verkehrt macht würde vielleicht noch von anderen an gepfiffen.

00:21:41: Das hat mir erst mal sehr leidgetan für alle Beteiligten und ich selber bin ja auch herzlich so davor gefeiert jetzt in so eine Pedrulde zu kommen und wenn ich dann weiß Ich kann das weitergeben Das ist halt einfach auch ein Segen, der da weitergegeben wird.

00:22:00: Ich bin gesegnet worden durch andere.

00:22:02: Diesen Segen möchte ich halt auch weiter geben.

00:22:04: Das ist so ein bisschen das was anders geworden ist dass wir auch in einer Zeit leben wo man nicht mehr erwarten kann dass die Menschen sich an eine Stelle einen Ort binden dass sie da bleiben für lange Zeit sondern die jungen Leute wollen wollen sich nicht binden, die jungen Leute wollen flexibel bleiben.

00:22:26: Natürlich zählt auch ein bisschen das Einkommene-Rolle.

00:22:29: Sie wollen näher an den Großstädten leben und so was da ist.

00:22:34: Wie weit ist Matiasso von der Großstadt weg?

00:22:38: Großstadt ich dachte immer Großstadt.

00:22:41: So Monza ist so ungefähr sechshundert Kilometer Dar es Salaam tausend zweihundert kilometer entfernt und ich dachte so in meiner dörflichen Einfach halt so, naja.

00:22:51: Zwei hundertfünfzigtausend Einwohner ist die nächste Stadt.

00:22:56: Vierundvierzig Kilometer ist die Hauptstadt, die Bundeshauptstadt von unserem Bundesland?

00:23:02: Das ist ja schon mal was.

00:23:03: und dann sage ich zu unseren sechsundzwanzigjährigen Verwaltungsleiter Wir können das ja so machen, wir machen ein Bus-Service.

00:23:12: Dass die Leute in der Stadt wohnen lassen und dass wir sie dann immer morgens zur Arbeit abholen und abends wieder zurückbringen damit die jungen Leute auch Lust haben bei uns zu arbeiten.

00:23:21: Und dann hat er gesagt, wovon sprichst du denn jetzt überhaupt?

00:23:24: Die wollen doch gar nicht da nach Kigoma in diese zweieinhalbfünfzigtausend Einwohner statt.

00:23:29: Sondern eben nach Monsa.

00:23:31: Das ist halt eben diese sechshundert Kilometer entfernte Stadt oder Dar es Salam.

00:23:35: also da musst du die dann schon zum Flughafen bringen und jeden Tag mit dem Flugzeug können ja auch nicht kommen.

00:23:41: Denn ich habe dann erst mal gemerkt Generationen eine andere Zeit.

00:23:45: Ja, die sind anders drauf.

00:23:49: Das

00:23:51: muss ich sagen, ich find das super spannend.

00:23:53: Wahrscheinlich kommen die ja auch nicht unbedingt aus der Großstadt sondern eher vom Land und

00:23:57: es ist da

00:23:58: irgendwie so eine Sehnsucht auf dass dann irgendwie so die große Stadt kennenzulernen und dann keine Ahnung wer bei Pecheland ein Material sowas.

00:24:05: Muss man sich das so vorstellen oder weiß nicht?

00:24:09: Ist das... Ja zu jedem ausgedrückt.

00:24:13: Einen natürlich hat man das Gefühl, dass sehr viele junge Menschen es in die Großstadt treibt.

00:24:21: Egal jetzt ob sie von der Landwirtschaft kommen oder vom einfachen Beruf herkommen oder sie sind studierte.

00:24:32: Dass da so ein Drang ist in die große Stadt zu gehen.

00:24:37: Das ist auf der einen Seite weil Sie sich mehr Perspektive erhoffen Aber auf der anderen Seite auch gerade jetzt zu die Ärzte.

00:24:47: Ich habe einen Kollegen gefragt, er ist in die Großstadt gezogen und hat das Glück gehabt dass er vom Staat ausgewählt worden ist in den Universitätsklinik da in Darassalam zu gehen.

00:24:58: Ich habe gesagt, wie arbeitest du da jetzt?

00:25:02: Erst in einer Kinderstation.

00:25:05: Auf seiner Station sind fünf Fachärzte für Kinderheilkunde.

00:25:09: also eine ganz andere Situation halt auch und er hat wahrscheinlich auch wesentlich geregelte Arbeitszeiten da und kriegt wahrscheinlich mehr Geld.

00:25:20: natürlich Ja, was ich nicht so ganz verstehe.

00:25:24: Natürlich in der Großstadt hat man dann noch diese Arbeitswege die dazu kommen.

00:25:28: Die sind natürlich auch nochmal viel anstrengender und auch länger.

00:25:34: also manche fahren vier Stunden zur Arbeit oder so um von einem in dieser Stadt da voran zu kommen und vier Stunden wieder zurück arbeiten sie acht Stunden also bleibt ja nichts mehr vom Tag über.

00:25:47: aber irgendwo erhoffen Sie sich natürlich auch dass es sich noch nebenbei so eine Praxis aufmachen können.

00:25:54: Also du musst nicht unbedingt Facharzt sein, um jetzt hier irgendwie so ne kleine Praxis zu haben und wenn Du dann den Tür die den Schuhe Natür hast mit der Universitätsklinik, dann kommst Du natürlich auch leicht daran an so Stipendien für einen Facharz.

00:26:14: Was ist so das was Du von den Jüngeren in deinem Umfeld oder von den jungen Ärzten, die zu dir kommen?

00:26:23: Was du von ihnen lernen möchtest.

00:26:26: Der Umgang mit der Situation, dass sie halt auch ... wie soll ich sagen... Ja das kann man jetzt nicht so über einen Kamm scheren.

00:26:34: also, dass Sie sich nicht alles so sehr zu Herzen nehmen wenn mal irgendwie eine menschliche Situation ist, da Sie jetzt tagelang und wochenlang daran zu knabbern haben Aber halt auch dieses sich abgrenzen können, glaube ich.

00:26:52: Auch davon möchte ich lernen.

00:26:54: Also die sagen auch offen was geht und was nicht geht.

00:26:58: Manches denke ich dann so, da fühle ich mich jetzt gar nicht mehr zu trauen zu sagen meinem Chef hier also das mache ich und das mache jetzt nicht.

00:27:09: Ich meine jetzt auch zeitlich von den Arbeitszeiten her dass sie denn zum Beispiel auch der einen Kollege hat mich dann auch mal angerufen und gesagt, also ich kann jetzt gerade keinen Nachtdienst machen.

00:27:24: Ich für mich nicht in der Lage, jetzt musst du das mal

00:27:27: machen.".

00:27:31: Das fand ich schon mal interessant.

00:27:32: aber da kann man ja auch von lernen dass ich selber auch merke okay mir selber Grenzen setzen und nicht immer über diese Grenze hinausgehen.

00:27:41: Vielleicht kannst du schlust noch einmal die Frage?

00:27:43: Man könnte sagen warum braucht es in der Mission Ärzte.

00:27:49: Also, Missionsarbeit, da stellt man sich ja vielleicht auch eher erst mal ... weiß nicht, gemeinde Arbeit, Defektion so vor?

00:27:57: Aber du bist jetzt eher im medizinischen Kontext mit Menschen unterwegs.

00:28:02: Was wäre deine einfache Antwort vielleicht drauf?

00:28:07: Fünf Sekunden!

00:28:09: Nein, also ich hab mal den Satz gehört.

00:28:13: Wir haben dem besten Beruf aller Zeiten das glaub' ich ja auch.

00:28:19: Die Patienten, wenn die im Bett liegen, die gucken wir immer nach oben.

00:28:23: Also die gucken immer Richtung Himmel.

00:28:25: Also sie sind eigentlich schon bereit.

00:28:29: Ich meine zum Beispiel der gesamte Kontext der Palliativmedizin also wo wir halt hinkommen dass Patienten sich auf Sterben vorbereiten.

00:28:43: Wie rede ich mit Ihnen?

00:28:44: Was gebe ich Ihnen von der Antwort, ne?

00:28:46: Das ist ein großer Bereich den wir halt auch in der Mission natürlich besonders haben weil wir öfter halt dann auch in einer Situation sind dass wir Menschen schon sehr früh sagen müssen Wir können jetzt nicht weiterhelfen.

00:29:03: aber auch in Deutschland ist ja genauso.

00:29:04: Du kannst als Ärztin genauso in Deutschland wirklich mit Menschen gut ins Gespräch kommen, weil sie eben so weit sind.

00:29:13: Wenn die im Bett liegen haben Sie ja gar keine Chance, sie kommen ja gar nicht weg.

00:29:21: Natürlich kann jetzt in Deutschland nicht einfach mit Patienten beten.

00:29:24: das geht glaube ich nicht mehr so einfach wie es früher mal war.

00:29:27: aber in Tanzania kann ich das noch und dass natürlich wunderbar.

00:29:33: Es gibt sehr viele Namenschristen in Tanzania.

00:29:36: Also rund die Hälfte der Bevölkerung sind, nennt sich Christlich oder ... ... ungefähr ... und nicht jeder ist aber wirklich weiß wo er hingeht, ne?

00:29:50: Und dann habe ich die Möglichkeiten mit ihr oder mit ihm darüber zu reden.

00:29:55: Oder ich hab die Möglichkeit mithilfe der Krankenhausseelsorgerin, die wir auch haben.

00:30:00: Ja genau!

00:30:04: Ich renne nicht den ganzen Tag mit der Bibel durch die Gegend, das ist jetzt nicht so.

00:30:08: Aber ich habe die Möglichkeit durch meinen Wirken aber auch durch mein Reden Menschen zu erreichen.

00:30:17: ja.

00:30:19: Ich kann jetzt auch keine Zahlen sagen wie viele Menschen durch mich hier zum Glauben gekommen sind.

00:30:23: Das glaube ich auch nicht dass es Gott darauf ankommt.

00:30:28: Am Ende gehts gerade um den ganzen Menschen?

00:30:31: Genau!

00:30:32: Ja, und ich kann die Menschen würde geben.

00:30:35: Ich kann mit ihnen zugewahnt sein.

00:30:37: Ich kan mit ihnen reden, ich kann mit ihm die Diagnose besprechen, die sie woanders wahrscheinlich nie so richtig wirklich gesagt bekommen.

00:30:45: Wir können auch sagen wir beten auch um Wunder, also gemeinsam.

00:30:49: Und dann passieren auch Wunder!

00:30:51: Wenn jetzt jemand Interesse daran hat als Misszünder, also als Erstes ein bisschen nachhänzwerden was würdest du der Person gerne sagen oder damit auf den Weg geben?

00:31:02: Also ich würde auf jeden Fall auf den Weg geben, eine gute Vorbereitung.

00:31:08: Weil gerade in Ländern wo halt wenig Ärzte sind ist man selbst wenn man jetzt ein Facharzt für eine bestimmte Fachrichtung hat doch mehr so ja Mädchen für alles und wird halt angesehen als der Dr.

00:31:23: Dari Binguah heißt das in Giswa Heli Das ist dann so.

00:31:27: der der sozusagen alles kann.

00:31:30: Das muss man jetzt auch dazu sagen, dass man nicht alles kann.

00:31:35: Aber es ist gut wenn man wirklich ein breites Fachwissen hat.

00:31:40: Wir sind als Missionsärzte diejenigen, die praktisch so einen Capacity-Building für diese Länder machen und das eben andere Ärzte dann wiederum aus diesen Ländern ihre Arbeiten gutmachen können Und dafür müssen wir immer ein paar Schritte voraus sein.

00:32:04: Dann habe ich noch was mitgebracht, einen Damenfahrrad... Ja und dieses Damenfahrrad, wenn man auf unsere Homepage geht dann gibt es so eine Auktion.

00:32:15: Man kann für dieses Damen-Fahrrad bieten und das Damenfahrrat ist ein Symbol für die Damen, die zu uns kommen oftmals unter schwierigen Bedingungen also weil's auch zum Teil schlechte Straßen sind.

00:32:30: Und dann kommen sie teilweise eben, ja mit Fahrheit kommen Sie nicht mehr so häufig.

00:32:35: Meistens kommen sie dann mit dem Motorrad oder bleiben unterwegs an irgendwo stecken und da müssen wir sie abholen.

00:32:43: Wir wollen den Erlös dieser Aktionen wollen wir den Frauen zukommen lassen dass wir zum Beispiel das Diesel subventionieren können damit sie günstiger zu uns kommen können.

00:32:56: Genau, fünfzig Euro sind glaube ich mittlerweile gesetzt.

00:33:00: Also muss man jetzt ein bisschen mehr als fünfzig Euro dafür.

00:33:02: Aber ich glaube, das Fahrrad ist mehr wert als fünfzig Euro.

00:33:08: Wir haben es noch drei Minuten aber du hattest noch so diese eine Geschichte wo du die Frau begleitet hattet.

00:33:15: Magst du dir doch kurz erzählen?

00:33:17: Es ist so dass in Tanzania die Frauen sehr stark noch ihre Würde ihren Wert durch die Kinder, die sie bekommen aufwerten Und es war halt eine Frau, bei der wir einen Kaiserschnitt machen mussten.

00:33:38: Und während wir den Kaiserschnitt machen, meinen Kollege und ich sag dann die Operationsschwester zu uns oder zu mir, kannst du dich noch an diese Frau erinnern?

00:33:49: Dann habe ich so gesagt, nee, ich kann mich auch mal ganz schlecht an Patienten so erinneren!

00:33:55: Und dann sagte sie ja, das ist die Frau, die immer keine Kinder bekommen konnte.

00:34:01: Jetzt ist es glaube ich das dritte oder vierte Kind, was sie kriegt.

00:34:07: Dann hat sie eben gesagt und da kamen Sie halt zu uns und du hast dir geholfen, dass ihr schwanger werden konnte.

00:34:15: Ich habe natürlich auch versucht, das so ein bisschen runterzuspüren Ja, bestimmt war da jetzt nichts Besonderes oder so.

00:34:25: Nein, nein du hast sie operiert und das war jetzt auch gar nicht so einfach gewesen und danach ist er aber schwanger geworden.

00:34:32: Es war wirklich auch für den Kollegen fand ich es gut dass er das mitgekriegt hat was wir eigentlich alles schaffen können auch durch mit Gottes Hilfe.

00:34:43: Genau Punkt!

00:34:46: Wunderbar!

00:34:47: Das passt ja

00:34:49: okay

00:34:50: Ich danke dir!

00:34:51: Ja, ich auch.

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